Hier möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in den

Turnierhundesport geben:

 

 

Turnierhundesport

Von Karin Kock, Country-Roads Collies

 

Der Turnierhundesport (THS) vormals auch Breitensport genannt, ist eine sowohl für den Vier- als auch den Zweibeinigen-Teampartner sehr athletische Hundesportart. Körperliche Fitness, Kondition (Ausdauer) und Gehorsam werden gleichermaßen gefordert.

 

Der Turnierhundesport gliedert sich in mehrere Sparten:

 

Geländelauf 2.000 und 5.000 m

Vierkampf 1  + 2

Hindernislauf

 

und die Mannschaftswettkämpfe:

CSC (Combination-Speed-Cup)

QSC (Qualifications -Speed-Cup)

Shorty

 

Zur Teilnahme an Turnieren in den vorgenannten Sparten muss man wie in allen anderen DVG Hundesportarten, Mitglied in einem DVG Hundesportverein oder einem VDH/FCI anderkannten Rassehundeverein sein und eine Leistungskarte für den vierbeinigen Sportkameraden vorlegen können. Zudem ist eine vorher absolvierte Begleithundeprüfung (BH) eine weitere Startvoraussetzung (ausgenommen ist hiervon derzeit noch der Hindernislauf).

Die o.g. Sparten bzw. Abteilungen werden zusätzlich noch in Altersklassen (AK) und nach Geschlecht (m+w) der zweibeinigen Teampartner eingeteilt.

Im Folgenden möchte ich die Anforderungen die an den Hund und den Hundeführer in den einzelnen Disziplinen gestellt werden näher erkären.

 

Geländelauf 2000 und 5000m

Ziel ist es die jeweilige Strecke entweder 2.000m oder 5.000 m in möglichst schneller Zeit zu absolvieren. Die gelaufene Zeit wiederum wird in Punkte umgerechnet. Beim Geländelauf ist es von Vorteil, wenn der Hund ein geeignetes Brustgeschirr trägt, welches ihn in seinen Laufbewegungen nicht einschränkt (z.B. eine Sonderanfertigung aus Trekking- und Huskygeschirr (siehe www.hussy-shop.de ) und mit dem Hundeführer durch einen Bauchgurt (wie z.B. der "Baggen" von der Fa. Sabro) verbunden ist. Je stärker nun der Wille und der Drang des Hundes vorzuarbeiten desto leichter fällt es dem Hundeführer eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen.

 

Foto: Thomas mit Collie-Rüde "Tarabas" beim 2.000m Lauf

(die beiden erreichten bereits u.a. Kreismeister, Vize-Landesmeister, Landesmeister, Vize-Bundessieger und als Krönung den Bundessiegertitel GL 5000 im Jahre 2009)

 

 

Es versteht sich dabei von selbst, dass der vierbeinige wie auch der zweibeinige Teampartner eine einwandfreie Kondition haben muss. Über Qualifikationen (es werden Laufzeiten vorgeschrieben) an bestimmten Turnieren kann man je nach Leistung an ausgerichteten Kreis-  und Landesmeisterschaften und der Bundessiegerprüfung, der Deutschen Meisterschaft, der DHV Meisterschaft und der VDH Meisterschaft teilnehmen.

 

 

 

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